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Spendenlauf für den Ganztag

Die Schüler und Schülerinnen der Fritz-Baur-Schule laufen und laufen und laufen…

Freudige Aufregung an der Grundschule Salem Mimmenhausen am Dienstag, den 30.06.2026: Die ganze Schülerschaft hatte sich im Biegenöschle für eine sportliche Veranstaltung der besonderen Art versammelt – die KollegInnen der Schule hatten zu einem Spendenlauf aufgerufen. Die Veranstaltung wurde zu einem entspannt-sportlichen Miteinander von Schülerschaft, Kollegium und Eltern.

Nachdem der Lauf aufgrund der hochsommerlichen Temperaturen bereits um eine Woche verschoben worden war, ließen sich die Schülerinnen und Schüler gar nicht von der Hitze beeindrucken und starteten pünktlich um 8.30 Uhr gemeinsam an der Fritz-Baur-Schule Richtung des Sportplatzes im Biegenöschle. Der Veranstaltungsort erwies sich als überaus gut geeignet für eine Veranstaltung dieser Art: An den seitlichen Rändern mit guter Sicht auf den Ort des Geschehens versammelten sich im Schatten der Bäume Eltern, Bekannte und Freunde der Schülerinnen und Schüler, um ihren Sprösslingen die nötige Unterstützung beim Lauf zukommen zu lassen. Die Schüler selbst machten es sich im Schatten auf Picknickdecken bequem. Am Rande der Veranstaltung wurde ein reiches Buffet aus Gebäck, Obst, Rohkost und Getränken zusammengetragen, aus dem sich die Schüler später reich bedienen durften.

Pünktlich um 9.00 Uhr eröffnete Herr Neher das sportliche Fest und übergab dann rasch an Frau Förtsch, denn die Schülerinnen und Schüler standen schon bereit für die gemeinsame Eröffnung: Im Vorfeld wurde schon auf dem Schulhof fleißig der Eröffnungstanz geübt, den Frau Förtsch für diese Veranstaltung ausgewählt und angeleitet hatte. Allesamt hatten großen Spaß an der gemeinsamen Bewegung und tanzten sich im Schatten der Bäume warm. Gleich im Anschluss durften dann auch schon die Erstklässler an den Start und ihren Lauf absolvieren: 12 Minuten lang Runde um Runde um den Sportplatz. Für jede erlaufenen Runde bekamen die Kinder ein Gummiband um das Handgelenk, wobei die Drittklässler fleißig mithalfen. Stolze 8 Runden à 250 Meter schafften die Schnellsten unter ihnen. Das Ziel bei der Sache: Im Vorfeld hatten die Kinder im Familien- und Freundeskreis nach Sponsoren gesucht, die ihnen pro erlaufene Runde einen bestimmten Geldbetrag spenden. Es folgten im Anschluss nacheinander alle Klassenstufen, wobei die Dritt- und Viertklässler etwas länger laufen durften, aber auch eine größere Runde absolvieren mussten. Die Kinder hatten sichtlich Spaß an der Sache, an der Bewegung und am anschließenden Buffet und präsentierten stolz ihre gesammelten Armbänder. Sie trotzten der Hitze und sammelten ehrgeizig Runde um Runde! Auf dem Platz herrschte eine angenehme sportliche Atmosphäre. Viele Eltern waren gekommen und klatschten und jubelten ihren Kindern zu.

Um 10.30 Uhr gab es dann noch einen gemeinsamen Abschluss, bevor die Kinder sich wieder auf den Rückweg zu ihrer Schule machten. Dort bekamen sie dann ihren Laufzettel mit ihren eingetragenen Runden ausgehändigt, mit dem sie nun ihre Spender aufsuchen können. Insgesamt kamen 5740,59 Euro zusammen. Das gesammelte Geld soll einer großzügigen Ausstattung für den zukünftigen Ganztagsbetrieb an der Fritz-Baur-Schule zugutekommen, der im neuen Schuljahr startet.

Danke an alle Beteiligten, die zum Gelingen dieses schönen Sporttages beigetragen haben!

Gemeinsam für eine saubere Umgebung

Gemeindeputzete am 27.03.2026

Am letzten Schultag vor den Osterferien zeigten die Schülerinnen und Schüler der Fritz-Baur-Schule nochmal richtig Einsatz und räumten in der Umgebung rund um ihr Schulgebäude kräftig auf: Alle 11 Klassen der Grundschule machten sich mit ihren Lehrerinnen und Lehrern auf den Weg in die umliegenden Straßen, ausgestattet mit Eimern, Müllsäcken, Greifzange und Handschuhen. Im Rahmen der „Gemeindeputzete“ der Stadt Salem war die gesamte Schülerschaft aufgefordert worden, sich an der Erhaltung eines sauberen und gepflegten Stadtbildes zu beteiligen.  Erwartungsgemäß waren die Schülerinnen und Schüler voller Elan dabei und sammelten nicht nur grob sichtbaren Müll ein, sondern auch kleine Schnipsel und Abfälle, die aus Ritzen und zwischen Steinchen und Kies versteckt waren. Besonders die Zigarettenstummel machten eine Menge unangenehme Arbeit. „Zum Glück haben wir Handschuhe, da können wir jetzt alles einsammeln!“, sagte ein Erstklässler, während er aus einer Ritze zwischen den Steinen Bonbonpapierchen und Konfettireste rausholte. Besonders rund um die Bushaltestelle fand sich eine ganze Menge an achtlos weggeworfenem Müll. Beachtlich allerdings auch die Menge an Metallabfällen, die gerne mal im Wiesenstreifen am Straßenrand landen und sich im gewachsenen Gras verstecken. Am Ende der Aktion musste die große Mülltüte dann schon zu zweit getragen werden, damit sie nicht auf dem Boden schleifte. Die Schülerinnen und Schüler hatten einerseits Spaß an der Aktion und freuten sich daran, wie viel Müll sie fanden und sammeln konnten, gleichzeitig konnten Sie aber auch einen sehr deutlichen Blick darein gewinnen, wie wertvoll eine saubere Umgebung ist und dass jeder einzelne dazu beitragen kann, diese auch sauber und schön zu erhalten.

A. Kästle

Weihnachtstheater „Frau Holle“ an der Fritz-Baur-Schule

Ein märchenhafter Zauber liegt in der Luft

Wie kann es gelingen, 100 Grundschüler für 45 Minuten mit einem klassischen Märchen derart zu verzaubern, dass kein Funken Langeweile aufkommt?

Man nehme eine überschaubare erhöhte Bühne, zwei Tische, zwei Körbe mit einigen wenigen Dingen darin, ein Buch zum Lesen, ein Drahtgeflecht, ein Kerzenlicht, einen Wollstrang, eine Spindel – und ganz viel innere Ruhe. Fertig ist Frau Brüggemanns Geheimrezept: Viel Eindruck mit ganz wenigen einfachen alltäglichen Dingen. Jedes Jahr dürfen die Kinder der Fritz-Baur-Schule voller Staunen miterleben, wie Frau Brüggemann mit wenigen Handgriffen, einigen klug gewählten unscheinbaren Requisiten und kleinen Gegenständen des Alltags ihr Theater zum Leben erweckt, als agiere nicht nur eine Person auf der Bühne, sondern gleich drei gleichzeitig: Da spricht die Bauersfrau, die ihre Arbeitsliste abhakt. Da wird die Spindel mit einem Wollstrang umwickelt und kräht plötzlich als lebendiger Hahn von der Bühne, da wackeln kleine Kugeln am Bäumchen und rufen um Hilfe. Da wird ein kleines, kaum sichtbares Kerzenlicht entzündet – und obwohl das Licht aus der letzten Reihe kaum sichtbar sein muss, fesselt Frau Brüggemann durch ihre sehr einfühlsame Art die Kinder dermaßen, dass voller Staunen erwartet wird, was nun aus dem Kerzenlicht werden soll: Aah, ein Ofen, um das winzige Brot zu backen, das Frau Brüggemann zuvor hingebungsvoll auf ihrem Tischlein knetet und sodann über der Kerze positioniert. Aus den Reihen hört man Geflüster: „Echtes Feuer für das Brot!“…

Frau Holle heißt das weitbekannte Stück, welches Frau Brüggemann dieses Jahr zum Besten gibt, und jeder, der dachte, das sei „ein alter Hut“, schon zu oft gehört, um noch interessant zu sein, der lasse sich eines Besseren belehren. Ja selbst die Äpfel wurden vom Baum heruntergeschüttelt, alle miteinander reif: Ein Drahtgeflecht mit kleinen Kugeln daran, wirkungsvoll als Apfelbaum in Szene gesetzt. Goldmarie, Pechmarie und Frau Holle geben gemeinsam mit Frau Brüggemann eine gelungene Vorstellung. Frau Brüggemann selbst schlüpft dabei gekonnt mit dem Spiel ihrer Stimme überzeugend in die verschiedenen Rollen und verschafft sich besonderes Gehör, wenn sie mit ihrer klaren, schönen Stimme die einfachsten Kinderlieder anstimmt. So einfach und bekannt, dass sie den Kindern eine Brücke baut, mit einzustimmen und Teil des Theaters zu werden. Am Ende werden die Kinder nicht ohne erfreuliche Botschaft entlassen: Es gilt nicht nur, fleißig zu sein, um Lob und Dank zu ernten – in der Ergänzung liegt die Kraft verborgen! Im Falle von Goldmarie und Pechmarie: Fleißig sein funktioniert auch nur, wenn man sich zwischendrin ein bisschen ausruht und gemeinsam spielt, um wieder Kräfte zu sammeln. Das können beide voneinander lernen.

So hat Frau Brüggemann allen Kindern der Fritz-Baur-Grundschule wieder ein zauberhaftes Weihnachtstheater beschert. Man darf sich bereits jetzt auf das nächste Jahr freuen!

A. Kästle

Professionelles Schulwegtraining mit Polizei und Zebra

Für die Erstklässler der Fritz-Baur-Schule begann das neue Schuljahr gleich mit einem ganz besonderen Ereignis: Zwei Polizistinnen des Polizeipräsidiums Ravensburg kamen in die Klassenzimmer der Schulanfänger, um den Kindern gleich zu Beginn  ihrer Schulzeit ein umsichtiges Verhalten im Straßenverkehr näherzubringen.

Sehr beeindruckt waren die Erstklässlerinnen und Erstklässler von der vollen Montur der Polizei, in der Frau Wesselbaum und ihre Kollegin erschienen waren. So ganz aus der Nähe schaut man sich die Polizei eben doch eher selten an – und so mancher fragte seinen Nachbarn ungläubig, ob denn wirklich „alles echt“ sei an der Ausrüstung. Begleitet wurden die beiden Polizistinnen von ihrem treuen Freund, dem Zebra: So wurde das Eis gleich gebrochen, und Frau Wesselbaum und das Zebra begrüßten alle Kinder herzlich, sodass die Kinder schnell Vertrauen fassen konnten. Das Zebra erklärte natürlich auch gleich, was es so alles im Straßenverkehr zu beachten gebe und wo versteckte Gefahren lauerten. Besonders das Überqueren des Zebrastreifens war natürlich das Spezialgebiet des freundlichen Zebras. Nachdem die Schülerinnen und und Schüler alle Fragen loswerden konnten, ging es dann auch gleich raus in den betriebsamen Straßenverkehr: Zunächst wurde das richtige Verhalten beim Überqueren einer Straße im Wohngebiet geübt, und die Kinder konnten gleich zeigen, wie sie ihren zuvor gelernten Spruch in die Tat umsetzen können: „Am Stoppstein bleib ich stehen, und muss nach allen Seiten sehen. Und wenn frei ist, darf ich gehen!“ Auch das Beachten der Gefahren im Baustellenbereich konnte auf dem Fußmarsch Richtung Hauptstraße gleich geübt werden. Am Zebrastreifen der viel befahrenen Hauptstraße lernte jedes Kind einzeln, wie man erkennen kann, ob ein Auto wirklich stehenbleibt und ob der Fahrer den Fußgänger gesehen hat.

Zum Abschluss bekamen die Kinder noch alle eine leuchtende Warnweste von der Firma Thüga Energie GmbH aus Singen geschenkt, damit man auch in der nun kommenden dunklen Jahreszeit auf dem Weg zur Schule gut gesehen wird.

Vielen Dank an alle Beteiligten, nun können die Kinder bestens vorbereitet ihren täglichen Schulweg antreten!

A. Kästle

„Einfach spitze, dass du da bist!“

Einschulungsfeier in der Fritz-Baur-Schule

Große Aufregung am Donnerstag, den 18. September in der Fritz-Baur-Grundschule Mimmenhausen: die neuen Erstklässler werden eingeschult! Auch wenn sich das Ritual jedes Jahr wiederholt, liegt immer eine ganz besondere Stimmung in der Luft – Mitschüler und Mitschülerinnen sowie das Kollegium freuen sich auf die neuen Gesichter in der Schulgemeinschaft – 56 Kinder in diesem Jahr.

Frau Markhart eröffnet den großen Tag mit einer Segensfeier: „Heute ist ein ganz besonders aufregender Tag für uns alle!“ Mit diesen Worten trifft sie sicherlich nicht nur die Gemütslage der kleinen Hauptpersonen an diesem Tag, sondern auch der Eltern und der Schulgemeinschaft, die sich alle bestens auf dieses Ereignis vorbereitet haben. Kinder der vierten Klasse gestalten die Segensfeier sehr anschaulich mit einem kleinen Theater und dem Lied „Einfach spitze, dass da bist!“. Das gibt auch den Schüchternen unter den Erstklässlern den nötigen Mut für diesen Tag, an dem die Eltern ihre Kinder in die Obhut der Schule und der Klassenlehrerinnen Frau Kästle, Frau Baumann, Frau Leberer sowie Frau Fink übergeben. Pünktlich um 9.30 Uhr begrüßt Schulleiter Herr Neher die nun komplette Gemeinschaft der Erstklässler, die mit ihren Klassenlehrerinnen mit ihren zukünftigen Klassenkameraden und -kameradinnen in den ersten Reihen Platz genommen haben. Hier haben sie den besten Platz, um das sorgfältig einstudierte Vorspiel der zweiten Klassen aufmerksam zu verfolgen: Rote, blaue und gelbe Fische füllen die Bühne, alle unter sich in ihrem Schwarm mit ihren besonderen Begabungen – ein mutiger Fisch traut sich, sich unter die anderen zu mischen und schließt dort Freundschaft mit den andersfarbigen Fischen, bis schließlich alle Fische als bunte gemischte Gruppe durcheinanderschwimmen. Gemeinsam stellen sie fest, wie wunderbar es sich anfühlt, sich in seinen Stärken zu ergänzen, um gemeinsam ein Ziel zu erreichen.

Auch Herr Neher spricht den angehenden Erstklässlern Mut für den neuen Lebensabschnitt zu und heißt sie in der Schulgemeinschaft als jüngste Mitglieder herzlich willkommen, was er „als schönste Aufgabe im Jahr“ empfinde. „Auch in unserer Schule sind wir eine bunte Gruppe – jeder kann etwas!“ ermutigt er die Erstklässler. Voneinander und miteinander lernen sei etwas sehr Schönes, was die Erstklässler bald erfahren dürften. Mit ihren Klassenlehrerinnen werden die neuen Mitschüler und Mitschülerinnen durch ein Spalier hinausgeleitet, was von allen Schülern der Schule gebildet wird. Während ihrer ersten Schulstunde wurde den Eltern die Zeit des Wartens durch ein köstliches Buffet verkürzt, was vonseiten des Elternbeirats organisiert wurde. Und wer vielleicht noch Zweifel hatte, ob es das ein oder andere Kind sicher durch diesen Tag und in den neuen Abschnitt schaffe, der lasse sich sagen: „Die Kleinen sind manchmal viel mutiger und geschickter als die Großen glauben!“

Herzlich Willkommen in unserer Schulgemeinschaft, liebe Erstklässler!

A. Kästle

Begegnungskonzert

„Musik verbindet Generationen“

Zu einem kleinen Begegnungskonzert im Tiefhof vor der Sporthalle luden der Schulchor der Fritz-Baur-Grundschule und der Männergesangverein Eintracht 1860 Salem-Neufrach ein.

Dass die Freude am Gesang Generationen verbindet, war schon nach dem launigen Eingangskanon „Singen wir ein Lied zusammen“ klar, den die beiden Chöre gemeinsam anstimmten. Die erfahrenen Sänger des Männerchores hatten sichtlich Spaß an der unbeschwerten Singfreude der Chorkinder, die temperamentvoll das Lied vom „Kleinen grünen Kaktus“ schmetterten, während die Kinder über die originelle Version der „Schwäbsche Eisebahne“ und die tiefen Stimmen des Männerchors staunten. Mit Popsongs, fröhlichen und gefühlvollen Melodien sangen sich beide Ensembles in die Herzen des Publikums, das zahlreich erschienen war und wohlwollend applaudierte.

Wie Schulleiter Stefan Neher in seiner Ansprache kundtat, sollte dieses kleine musikalische Stell-dich-ein ein Dankeschön an die Herren des Männergesangvereins sein. Nachdem die Schule aufgrund steigender Schülerzahlen in Raumnot geraten war, waren die Sänger so freundlich, ihren Proberaum als Musikraum bereitzustellen und brachten damit die ersehnte Hilfe.

Doch die Schule wurde doppelt belohnt. Der Männergesangverein übernahm nicht nur den Löwenanteil der Vorbereitungsarbeit, auch der Erlös aus dem Getränkeverkauf sollte der musikalischen Arbeit an der Schule zugutekommen. Die Geldspenden aus dem Publikum wurden mit einem stattlichen Betrag aus der Vereinskasse aufgerundet. So konnten der Erste Vorsitzende Wilhelm Gindele, der stellvertretende Vorsitzende Günther Maurer und Chorleiter Ulrich Raither im Namen des Männerchors stolze 400 Euro an Schulleiter Stefan Neher und Brigitte Markhart, Fachbereich Musik, übergeben.

Die Schulgemeinschaft der Fritz-Baur-Grundschule bedankt sich ganz herzlich bei den Sängern des Männergesangvereins Eintracht 1860 Salem-Neufrach und bei allen, die unterstützend gewirkt haben.

Reise mit der Zeitmaschine in die Geschichte – Projektwoche an der Fritz-Baur-Schule

Projektwoche vom 26.-28.05.2025 an der Fritz-Baur-Schule: Einmal im Jahr findet das Lernen ganz anders statt als gewohnt – jenseits des täglichen Schulrhythmus dürfen alle Kinder ihren Wünschen und Neigungen nach jeweils ein Projekt am Tag auswählen und gemeinsam mit anderen Kindern aller Klassenstufen gemischt zusammen lernen. Im Vordergrund steht dabei besonders das praktische Tun, das Hantieren mit Material und Arbeitsmitteln, das Bewegen, aber auch der Austausch unter Kindern verschiedener Altersgruppen.

Dieses Jahr standen die drei Projekttage ganz im Zeichen der „Geschichte“: Die Kinder konnten sich quasi in die Zeitmaschine setzen und mehrere Jahre, Jahrhunderte oder Jahrmillionen durch die Erdgeschichte reisen. Dabei reichte die Zeitleiste von der Entstehung der Erde über die Epoche des alten Ägyptens, der Wikinger, der Indianer sowie Themen aus der Ritterzeit. Zudem konnten die Schüler erfahren, wie die Menschen im Mittelalter lebten und vor allem spielten, wie früher mit der Hand gewebt wurde, wie die Menschen auf dem Bauernhof lebten oder mit welchem Schreibgerät und in welcher Schrift Kinder vor 100 Jahren schreiben lernten. Sie gingen auf regionale Entdeckungsreise nach Relikten des Barock in der direkten Umgebung in Mimmenhausen oder erfuhren lebendige Geschichte im Schloss Salem. Auch Erfinder kamen nicht zu kurz: Wie verwirklichte man den Traum vom Fliegen, wer erfand zuerst die Nudel und wie wurde früher eigentlich telefoniert?

Schon morgens herrschte begeisterte Stimmung unter der Schülerschaft, dem Kollegium und allen beteiligten Helferinnen und Helfern: Lernen jenseits der gewohnten Wege macht vor allem auch Freude, das hat man in diesen drei Tagen deutlich gespürt!

Ihren Abschluss fand die Projektwoche im alljährlichen Schulfest. Frau Weißenrieder begrüßte alle „Mägde und Knechte, das adlige Volk“ im Mittelalterkostüm und erweckte die Geschichte des Mittelalters selbst zum Leben. Auch Eltern lernten an diesem Tag, wie früher im Mittelalter applaudiert wurde: Man reckte die Hände in die Luft und rief „Jubel!“

Und zu bejubeln gab es neben den Projekten auch am Schulfest noch einiges: Die Bläser-, Streicher- und Blockflötenklasse gaben einen Einblick in ihr Können. Schulleiter Herr Neher stellte noch einmal heraus, dass er sich besonders bei dem Kollegium für das Engagement bedanke, denn solche Projekte erfordern immer auch eine umfassende Vorbereitung aller Lehrkräfte. Nicht zu vergessen seien auch die vielen freiwilligen Helferinnen und Helfer aus den Kreisen der Jugendbegleiter sowie der Elternschaft, ohne die solche aufwendigen Projekte nicht zu realisieren seien. Zu bejubeln war wie immer auch das reichhaltige kulinarische Angebot, was von der Elternschaft aufgetischt wurde. Der Chor rundete das Programm mit dem passenden Liedtext ab, mit dem ich auch den Bericht schließen möchte:

„Geschichte, Geschichte, ist immer interessant! Geschichte, Geschichte, du kannst so viel erklären!“

Welch passendes Jubellied!

A. Kästle