Unser neues Schulkonzept auf einen Blick:


Sie können den Flyer mit unserem neuen Schulkonzept auch direkt herunterladen.
Wir freuen uns über jede Form der Unterstützung unseres neuen Konzepts:


Auch diesen Flyer können Sie gerne herunterladen.
FAQ zur Ganztagsschule (GTS)
Stundenplan & Unterrichtszeiten
Ein großer Vorteil unserer neuen Konzeption ist der gleiche Stundenplan bzw. die gleichen Rahmenzeiten für all unsere Schülerinnen und Schüler. Diesen findet man auf unserem Flyer. Die festen Rahmenzeiten machen die Planung auch für die Eltern leichter – man muss nicht mehr darauf warten wie der Stundenplan des Kindes aussehen wird.
- Haben Erstklässler sicher immer ab der ersten Stunde Unterricht bzw. gibt es unterschiedliche Zeiten für den Schulbeginn?
Der Schultag beginnt jeden Tag um 8 Uhr. Es gibt einen gemeinsamen Schulbeginn und ein gemeinsames Schulende für alle Kinder.
- Gibt es einen festen Stundenplan oder entscheiden die Lehrkräfte täglich flexibel?
Es wird einen festen Stundenplan geben. Das ist allein wegen der Fachlehrkräfte nötig. Wenn mehrere Fächer von derselben Lehrkraft unterrichtet werden, kann sie aber spontan den Ablauf anpassen.
- Wie kann ich mich zur Frühbetreuung anmelden, wenn ich den Stundenplan noch nicht kenne?
Da der Unterricht jeden Tag um 8 Uhr beginnt (siehe 1.), gibt es keine Tage, an denen erst zur zweiten Stunde gestartet wird. Wenn zwischen 7:15 und 8:00 Uhr eine Betreuung notwendig ist, kann man sich bei der Gemeinde Salem anmelden. Für das kommende Schuljahr war die Anmeldefrist bereits der 01.03.2026. Auch für die kommenden Schuljahre wird die Anmeldung so frühzeitig sein.
Individuelles Lernen (IL) & Hausaufgaben
In unseren Stundenplänen werden Stunden für das Individuelle Lernen (IL) ausgewiesen. Die Menge orientiert sich an den Stundentafeln der jeweiligen Stufe. In diesen Zeiten arbeiten die Kinder an Wochenplänen – überwiegend in den Fächern Deutsch und Mathematik. Diese zusätzlichen Stunden ersetzen an den Ganztagen die Hausaufgaben. Ebenso wird es Unterschiede in den Klassen 1/2 und 3/4 geben. Es ist geplant die Wochenpläne in einem Lerntagebuch zu dokumentieren, welches auch zum Austausch mit den Eltern dient.
- Wer begleitet die Kinder beim Individuellen Lernen (IL)?
Im IL wird eine Fachlehrkraft der Klasse eingesetzt. Das kann die Deutsch- oder Mathematiklehrkraft sein. Die Zuteilung hängt vom Deputat und dem Lehrauftrag der jeweiligen Person ab.
- Wie wird sichergestellt, dass die Kinder ihren Wochenplan vollständig abarbeiten?
Die Einführung von Wochenplänen geschieht schrittweise. In Klasse 1 sieht das anders aus als in Klasse 4, wo Kinder schon selbständiger arbeiten. Neben Pflichtaufgaben gibt es Aufgaben zur individuellen Weiterarbeit. Das differenziert die Aufgabenmenge. Die Kinder werden im IL begleitet und es wird auf konzentriertes Arbeiten geachtet.
Es lässt sich nicht ausschließen, dass ein Kind nicht ganz fertig wird. Das kommt auch heute gelegentlich vor. Dann werden individuelle Maßnahmen getroffen.
In Klasse 1/2 gibt es mehr IL-Stunden als in Klasse 3/4, dies liegt an der unterschiedlichen Kontingentstundentafel der Stufen.
- Gibt es verbindliche Lernzeiten mit qualifizierter Betreuung?
Ja. Das IL ist möglichst täglich im Stundenplan ausgewiesen und wird von Lehrkräften begleitet. Im Unterschied zur bisherigen Hausaufgabenbetreuung stehen jetzt mehr Lehrerstunden zur Verfügung. Eine Lehrkraft aus der Klassenstufe ist immer anwesend. Man ist nicht mehr auf Jugendbegleiter angewiesen.
- Wer stellt sicher, dass Hausaufgaben im Ganztag vollständig und korrekt erledigt werden?
Die Lehrkräfte im IL sowie die Klassen- und Fachlehrkräfte. Bei Problemen werden individuelle Lösungen in Absprache mit den Eltern gesucht.
- Wird kontrolliert, dass Kinder die Hausaufgaben auch wirklich verstanden haben?
Die Lehrkräfte kontrollieren die Hausaufgaben und geben individuelle Rückmeldungen. Die Kinder werden aber auch zum selbständigen Arbeiten angeleitet, dazu gehört zunehmend die Selbstkontrolle.
- Müssen Kinder nach dem Schultag noch Hausaufgaben zu Hause erledigen?
Der Schultag endet an den drei Ganztagen um 15:15 Uhr. Außer bestimmten Trainingsaufgaben (z.B. 1×1, Lesen) sollten an diesen Tagen keine weiteren Hausaufgaben anfallen. Das Üben für Klassenarbeiten findet weiterhin zu Hause statt.
An den zwei Halbtagen endet der Unterricht bereits um 12:15 Uhr und es können auch Hausaufgaben zu erledigen sein. Dies kann in den unterschiedlichen Stufen anders gehandhabt werden. Die älteren Schülerinnen und Schüler werden sicher auch immer wieder etwas zuhause erledigen müssen, nicht zuletzt, um sie auf die weiterführenden Schulen vorzubereiten.
- Was passiert, wenn ein Kind die Hausaufgaben im Ganztag nicht schafft?
Das Ziel ist, dass alle Aufgaben in der Schule erledigt werden. Es kommt darauf an, warum ein Kind nicht fertig wird. Dann wird individuell reagiert.
Pflicht- und Zusatzaufgaben im Wochenplan können helfen. Es braucht allerdings Zeit, bis das Pensum pro Schüler gut ausgelotet ist. Die Lehrkraft muss das Kind und seine Schwachstellen kennen. Dabei wird auch unterschieden, ob ein Kind die Aufgaben nicht versteht oder die Mitarbeit verweigert.
Zudem möchten wir betonen, dass ein Einblick der Eltern in die Hausaufgaben der Kinder weiterhin wichtig bleibt. Schule und Lernen funktioniert nur in dieser Zusammenarbeit.
- Dürfen Kinder am Mittwoch und Freitag in der Betreuung Hausaufgaben machen?
Ja. Eine Hausaufgabenbetreuung an diesen Tagen ist in Planung und wird dann durch das kommunale Personal organisiert.
Förderung, Qualität & Lernerfolg
- Wie wird die Bildungsqualität im Ganztag sichergestellt oder verbessert?
Die verbindliche Ganztagsschule löst einen höheren Personalbedarf am Staatlichen Schulamt aus. Zusätzlich unterstützen pädagogische Assistentinnen und Lernbegleiter (über „Lernen mit Rückenwind“). Die GTS schafft mehr Zeit für individuelles Lernen und gezielte Förderung. Ab 26/27 nimmt die Schule am SprachFit-Programm teil. Das bringt zusätzliche Förderstunden im sprachlichen Bereich. Die Verantwortung für die Bildungsqualität trägt die Schulleitung.
- Welchen pädagogischen Mehrwert bietet die Ganztagsschule konkret?
Die Ganztagsschule bietet insgesamt mehr Zeit für das Lernen und für die individuelle Förderung. Außerdem wird ein erweiterter Bildungsbegriff (musisch, kreativ, sportlich, …) zugrunde gelegt, in dem Interessen und Neigungen entdeckt und vertieft werden können. Ergänzende IL- und AG-Stunden, die über das Pflichtdeputat der jeweiligen Klassenstufe hinausgehen, schaffen diese Möglichkeiten.
- Was unterscheidet die Ganztagsschule von einer verlängerten Betreuung?
Ganztagsschuleist keine Betreuung im Sinne eines Horts mit reiner Aufsicht. Schulische Inhalte werden erweitert und zeitlich entzerrt. Über den Bildungsplan hinausgehende Kompetenzen rücken stärker in den Fokus. Es gibt mehr Zeit für intensivere Projekte, die aktuell zu kurz kommen. Das soziale Miteinander kommt noch intensiver in den Fokus.
- Gibt es zusätzliche Förderprogramme für Deutsch oder Mathe?
Ja: SprachFit, Leseband und Matheband.
- Wie bereitet der Ganztag auf Kompass 4 vor?
Kompass 4 wird auf Grundlage des Bildungsplans konzipiert. Der Unterricht der gesamten Grundschulzeit bereitet darauf vor. Die Kinder werden zusätzlich mit der Aufgabenstellung vertraut gemacht, da ein breiter Querschnitt abgefragt wird. Kompass 4 definiert keine Anforderungen, die bestanden werden müssen. Es gibt eine Rückmeldung, auf welchem Leistungsniveau ein Kind zum Zeitpunkt des Tests lernt. Lehrkräfte begleiten, unterstützen und fördern alle Kinder. Die Kinder tragen aber auch Verantwortung für ihr eigenes Lernen.
- Wer trägt die Gesamtverantwortung für den Lernerfolg im Ganztag?
Die Schulleitung trägt die Verantwortung, dass die GTS gut funktioniert. Zum Schulleben tragen aber alle Beteiligten bei: Lehrkräfte, pädagogisches Personal, Betreuungspersonal, Eltern und die Kinder.
Rolle der Eltern & Kommunikation
- Welche Einflussmöglichkeiten haben Eltern auf den Lernerfolg ihres Kindes?
Ein Lehrerteam entwickelt derzeit Lerntagebücher. Diese enthalten die Aufgaben der Kinder, Selbsteinschätzungen und Rückmeldungen an Eltern und Lehrkräfte. Dazu kommt das Beratungskonzept mit regelmäßigen Elterngesprächen und Elternabenden. Bestimmte Übungsaufgaben (z.B. 1×1, Lesen) müssen weiterhin zu Hause geübt werden.
Mittagspause & Offene Schule
Nach dem Unterricht am Vormittag haben die Kinder die Möglichkeit in der Mensa gemeinsam Mittag zu essen. Hier können die Kinder ein warmes Mittagessen essen (kostenpflichtig buchbar) oder ihr eigenes mitgebrachtes Essen essen.
Nach dem Mittagessen beginnt der Zeitabschnitt der „Offenen Schule“. Hier sollen die Kinder nach ihren Bedürfnissen entscheiden können, ob sie gerade eher die Ruhe, die Kreativität oder die Bewegung brauchen. Es wird verschiedene Räume dazu geben: Ruheraum, Bücherei, Kreativraum, Bauraum, Turnhalle, Pausenhof. Diese „Offene Schule“ ist zwar offen in der Entscheidung wo die Kinder sich aufhalten aber begleitet und betreut durch Personal. Gerade im ersten Schuljahr wird hier eine engere Begleitung sinnvoll sein. In diesem Zeitblock können auch ergänzende Angebote stattfinden wie beispielsweise der Chor oder ein Angebot der Musikschule. Ebenso sind Entspannungsangebote eingeplant (Yoga/ Traumreisen/ Vorlesezeit).
- Wer begleitet die Kinder während der Offenen Schule?
Ein multiprofessionelles Team: Mitarbeiterinnen der Gemeinde, Lehrkräfte und ehrenamtliche Jugendbegleiter. Die Gemeinde prüft derzeit, ob eine individuelle Begleitung jeder Klasse durch eine Betreuungsperson möglich ist. Dies würde für jedes Kind bedeuten, dass es eine feste Ansprechperson im Mittagsband hat.
- Wie werden Erstklässler in die Offene Schule integriert?
Nach Möglichkeit kommt eine kommunale Kraft bereits vor Ende der letzten Unterrichtsstunde in die Klasse. Sie nimmt die Gruppe dann mit zum Essen und in die Offene Schule. Diese Person ist feste Ansprechpartnerin für die Kinder – etwa, wenn sie in einen bestimmten Raum gehen möchten oder an Musikschulangebote erinnert werden müssen.
- Welches Personal deckt Mittagspause und Offene Schule ab?
Das Mittagessen wird durch kommunale Aufsicht betreut. Die Offene Schule ist eine Kombination aus kommunalem Personal, Lehrkräften und außerschulischen Partnern.
- Müssen die Kinder bei der Offenen Schule anwesend sein?
Laut §4a SchG ist für die Mittagspause mindestens eine Zeitstunde geplant. Im Konzept der Fritz-Baur-Grundschule beginnt die Mittagspause für die Erst- und Zweitklässler um 11:30 Uhr, für die Dritt- und Viertklässler um 12:15 Uhr. Dies hängt mit den unterschiedlichen Stundenkontingenten der Klassen aber auch mit der Kapazität der Mensa zusammen.
Für den Zeitraum ohne Angebote von Lehrkräften oder monetarisierten Stunden besteht keine Anwesenheitspflicht. Alle übrigen Zeiten gehören zum Ganztag.
Daraus ergibt sich folgende Zeiten für die Mittagspause ohne Anwesenheitspflicht:
Klasse 1/2: 11.30-13.00 Uhr
Klasse 3/4: 12.15-13.45 Uhr
In diesem Zeitraum können aber durchaus ergänzende Angebote wie Chor, Kooperation mit dem Musikverein oder Ähnliches stattfinden.
- Wann muss ein Kind zurück sein, wenn es zum Mittagessen nach Hause geht?
Der Zeitraum für das Mittagessen ist je nach Klassenstufe definiert und abhängig von zusätzlichen Angeboten in der Offenen Schule (s.4.). Die genauen Zeiten werden im Stundenplan festgelegt.
- Warum gibt es nicht längere Vesperpausen statt „Offene Schule“?
Die Schulzeiten hängen von der Länge der Schulstunden und den Buszeiten ab. Erfahrungsgemäß reichen 10–15 Minuten Vesperzeit den allermeisten Kindern. Die gemeinsame Vesperzeit stellt sicher, dass sich Kinder überhaupt Zeit fürs Vesper nehmen. Viele Kinder bevorzugen aktuell eher Bewegung und vespern gar nicht. Das Thema gesunde Ernährung soll wieder stärker fokussiert werden.
Personelle Ausstattung & Aufsicht
- Wird die Ganztagsschule eingeführt, obwohl die personellen Ressourcen nicht ausreichen?
Das Staatliche Schulamt hat zugesichert, dass die erforderlichen Stunden durch Lehrkräfte versorgt werden. Die Zuweisung entspricht dem genehmigten Konzept und ist deutlich höher als bisher. Man ist dadurch nicht mehr auf Jugendbegleiter angewiesen. Mehr Personal kann immer gebraucht werden – etwa eine konsequente Doppelbesetzung in der Grundschule. Das ist jedoch ein politisches Thema.
- Wie viele zusätzliche Fachkräfte sind eingeplant?
Es wird deutlich mehr Personal eingesetzt, als das in einer Halbtagsschule nötig ist. Die genaue Anzahl an zusätzlichen Personen hängt von der jeweiligen individuellen Wochenarbeitszeit ab. Auch die Gemeinde Salem wird zusätzliche Personen für den Mittagsbereich bzw. die Offene Schule einsetzen.
- Wie viele Aufsichtspersonen gibt es auf dem Schulhof?
In der Bewegungspause: 3–4 Lehrkräfte. In der Betreuung gilt ein Personalschlüssel von 1 Person pro Gruppe (Richtwert ca. 20 Kinder).
Ruhezeiten & Konzept
- Welche Lernziele sind mit den Ruhezeiten verbunden?
Ruhezeiten dienen der Rhythmisierung des Tages. Eine gesunde Abwechslung von An- und Entspannung entspricht der kindlichen Entwicklung. Das Angebot reicht von Rückzug im Ruheraum bis Auspowern auf dem Schulhof. In diesen Zeiten können individuelle Neigungen und Interessen vertieft werden – z.B. Lesen in der Schulbücherei, kreative Bastel- oder Malangebote, Bewegung.
- Ist das Konzept pädagogisch durchdacht oder noch in der Entwicklung?
Das Konzept ist pädagogisch durchdacht und wird von vielen Schulen erfolgreich angewandt. Schulentwicklung ist aber nie fertig – Konzepte entwickeln sich immer weiter.
Fachunterricht: Sport & Englisch
- Wird der Sportunterricht durch ausgebildete Sportlehrkräfte durchgeführt?
Dem Schulamt ist bekannt, dass eine ausgebildete BSS-Lehrkraft an der Schule gebraucht wird. Einzelne Lehrkräfte erhalten Fortbildungen und Zusatzqualifikationen. Neue Kolleginnen mit Befähigung zum Schwimmunterricht wurden gesucht und gefunden.
- Welche sportlichen Inhalte sind geplant?
Es gelten die Vorgaben des Bildungsplans der Grundschule. Erweitert wird das Angebot durch Kooperationen, z.B. mit dem TSV.
- Gibt es ein sportpädagogisches Konzept mit klaren Lernzielen und Rückmeldung an Eltern?
BSS (Bewegung, Spiel und Sport) ist ein reguläres Schulfach mit klaren Inhalten und Zielen laut Bildungsplan. Die Leistungen werden in Schulberichten und Lernentwicklungsgesprächen verbal, in Zeugnissen über Ziffernnoten rückgemeldet.
- Gibt es Förderangebote für sportlich besonders interessierte Kinder?
Im Moment sind keine konkreten Maßnahmen geplant. Es gibt kein Sportprofil wie z.B. am BZ ab Klasse 5. Eltern oder andere Personen können aber gerne Vorschläge einbringen.
- Ist ein systematischer Englischunterricht vorgesehen?
Der Englischunterricht wird durch die GTS nicht beeinflusst. Er startet wie bisher in Klasse 3, zweistündig nach Bildungsplan, durchgeführt von Lehrkräften.
Betreuung Mittwoch & Freitag
- Wann endet die Betreuung am Mittwoch und Freitag?
Wenn das Kind zur kostenpflichtigen Betreuung angemeldet ist, endet diese um 15:15 Uhr. Ohne Betreuung endet der Unterricht bereits um 12:15 Uhr.
- Kann man sein Kind früher als 15:15 Uhr abholen?
Das wird möglich sein. Vermutlich wird es wieder gestaffelte Abholzeiten geben.
Organisation & Sonstiges
- Wie hoch sind die Kosten für die Betreuung?
Das liegt in der Verantwortung der Gemeindeverwaltung und wird derzeit kalkuliert. Die Gemeinde braucht die ungefähre Anzahl der Kinder, um Gruppen, Personalbedarf und somit Kosten zu ermitteln.
- Ist ein Arbeitgebernachweis nötig?
Nein. Auch nicht für Mittwoch und Freitag.
- Kann mein Kind für regelmäßige Termine (z.B. Logopädie) vom Unterricht freigestellt werden?
Für einzelne Arzttermine gelten die regulären Kriterien zur Befreiung vom Schulbesuch. Dauerhafte Termine können nicht während der Schulzeit liegen und müssen verschoben werden.
- Ist eine Schuluniform geplant?
Nein.
AG-Tag (Arbeitsgemeinschaften)
Immer donnerstags wird unser AG-Tag stattfinden. Diese finden in Trimestern (je 10-12 Termine) statt. Die Kinder werden die Möglichkeit haben, aus verschiedenen AGs zu unterschiedlichen Themen ihre Favoriten zu benennen. Die Zuteilung übernimmt dann die Schule. Nach einem Trimester haben die Kinder eine neue Wahlmöglichkeit.
Sprach-Fit (Klasse 1)
Wir werden darüber hinaus zum kommenden Schuljahr Teil des neuen Sprachprogrammes SPRACHFIT des Landes Baden-Württemberg. Dies betrifft in der Stundenplangestaltung im kommenden Schuljahr die Stufe 1. Für die erste Klasse wird eine allgemeine Förderstunde entfallen. Dafür bekommt jede Klasse zwei Stunden Sprachfit. Diese Stunden dienen der Sprachförderung von Kindern mit Sprachförderbedarf und liegen außerhalb des regulären Stundenplanes. Um dies in Einklang mit unserer Rhythmisierung zu bringen, haben wir diese Sprachfit-Stunden für die Klasse 1 am Montag und Dienstag von 13.00-13.45 Uhr verortet. Welche Kinder daran teilnehmen werden, wird durch die Schule bestimmt. Erstklässler, die nicht daran teilnehmen, nutzen in diesem Zeitraum weiter die Angebote der Offenen Schule.
Weitere Planung – Ausblick
Die hier beantworteten Fragen haben wir nach derzeitigem Planungsstand beantwortet. Wir arbeiten auch in dem verbleibenden halben Jahr noch an den Details und konkretisieren unsere Planung. Derzeit treffen wir uns monatlich im Gesamtkollegium und darüber hinaus immer wieder in Kleingruppen, um weiter an unserem Konzept zu arbeiten. Auch werden wir den pädagogischen Tag dazu nutzen, an unserem Konzept und den Details zu arbeiten. Eine weitere Elternbeiratssitzung ist gegen Ende des Schuljahres geplant um Sie über die weiteren Konkretisierungen zu informieren. Und letztlich wird sich die Planung ab September an der Realität messen. Auch hier werden wir flexibel genug bleiben, um auf die Kinder und deren Bedürfnisse zu reagieren.
Wir laden alle Eltern herzlich dazu ein, jederzeit mit Fragen und Ideen auf uns zuzukommen.
Ebenso sind auch Eltern herzlich eingeladen ein Teil unseres Schultages zu werden und sich und ihre Kompetenzen in unseren Schultag einzubringen.